Der Gesundheit zuliebe
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Der Gesundheit zuliebe
2 MITTWOCH, 5. MAI 2010 DEGLI I TALIANI Il mese della Madonna SCHAAN – Aspettavo con impazienza la primavera e ogni giorno andavo a vedere se la magnolia davanti a casa era fiorita. E la primavera è arrivata, il tempo non conosce ritardi. Infatti abbiamo iniziato anche il mese di maggio: mese della Madonna, delle rose e delle mamme. Maggio è uno dei più bei ricordi della mia infanzia. Ripenso alla maestra, che ci faceva portare a scuola, a turno, una rosa per la Madonna e, dopo una breve preghiera, ciascuno pescava da una scatoletta un biglietto con un fioretto da fare nella giornata. Alla sera poi si andava in chiesa per la recita del rosario e, ritornando a casa, si correva per i prati in fiore a caccia delle lucciole, mentre le ragazze raccoglievano le margherite con le quali poi si ornavano il capo. Altri tempi, altre maestre, altre mamme! Abbiamo iniziato il mese della Madonna, tante cose sono cambiate, ma penso che l’amore per la Madonna non deve cambiare. A rendere più bello il mese di maggio c’è anche la Festa della mamma. Viviamo intensamente questo mese con la preghiera e con l’impegno. Viva la Mamma del cielo e viva le nostre mamme! Dedicato alle mamme Non sempre il tempo la beltà cancella / o la sfioran le lacrime e gli affanni: / mia madre ha sessant’anni / e più la guardo e più mi sembra bella. / Non ha un accenno, un guardo, un riso, un atto / che non mi tocchi dolcemente il core; / ah, se fossi pittore, / farei tutta la vita il suo ritratto! / Vorrei ritrarla quando china il viso / perch’io le baci la sua treccia bianca / o quando, inferma e stanca, / nasconde il suo dolor sotto un sorriso. / Pur, se fosse il mio priego in ciel accolto, / non chiederei di Raffael da Urbino / il pennello divino / per coronar di gloria il suo bel volto; / vorrei poter cangiar vita con vita, / darle tutto il vigor degli anni miei, / veder me vecchio, e lei / dal sacrificio mio ringiovanita. (Edmondo De Amicis) Pensionati al mare La Missione Cattolica organizza anche quest’anno un soggiorno al mare a Bellaria da lunedi 30 agosto a lunedì 13 settembre 2010 presso l’ Hotel President e Sporting. Prezzo: CHF 940 a persona in camera doppia. Iscrizioni: entro la fine maggio o fino a disponibilità dei posti scrivendo a: Missione Cattolica Italiana, Reberastrasse 1, 9494 Schaan. Per ulteriori informazioni tel. 00423-2322922. Servizi sociali z Sportello consolare: a Schaan alla Missione Cattolica (Reberastrasse 1) ogni giovedì dalle ore 18 alle 20. Corrispondente consolare: Egidio Stigliano. z Patronato Acli: a Buchs ogni sabato dalle 9 alle 11 nella sala sotto la chiesa cattolica. Operatore sociale: Matteo Di Gennaro. FC Azzurri Schaan Gli Azzurri organizzano dal 5 al 6 giugno una gita a Ginevra con l’opportunità di assistere alla partita premondiale tra Italia e Svizzera. L’iscrizione è aperta anche ai non soci. Il prezzo di CHF 260 comprende: viaggio in bus, pernottamento e colazione presso l’Hotel Warwick, biglietto per la partita. Per ulteriori informazioni: Condito Massimo tel. 076-533 64 34. Ricordiamo inoltre che gli Azzurri, sabato 8 maggio alle ore 19, sul campo sportivo di Schaan, affronteranno la quadra del FC Sevelen. Risultato dell’ultima giornata: Trun/Rabius-Azzurri 1:1. Messe in italiano Ogni domenica e festa di precetto: a Buchs ore 9; a Schaan (S. Pietro) ore 11; a Mels (Cappuccini) ore 18, eccetto la prima domenica del mese; a Flums (Justuskirche) ore 18 la prima domenica del mese. (pd) 4 NACHRICHTEN Der Gesundheit zuliebe Umweltfreundliches Gerätebenzin schont Geräte, Benützer und Umwelt SCHAAN – Abgase benzinbetriebener Kleingeräte wie Rasenmäher und Laubbläser sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch gesundheitsschädlich für den Menschen. Gerätebenzin heisst die saubere Alternative. FOTO WODICKA A NGOLO LÄNDER ZEITUNG • Tristan Schädler In der Pflanzenwelt kündigt sich allmählich der Sommer an. Warme Temperaturen und das schöne Wetter lassen Pflanzen gedeihen und Gräser in die Höhe schiessen – Garten- und Forstarbeit haben wieder Hochsaison. Bei der Arbeit mit benzinbetriebenen Geräten wie beispielsweise Rasenmäher, Kettensägen und Heckenscheren, setzen sich jedoch viele Leute unbewusst hohen Konzentrationen von schädlichen Abgasen aus. Die Verbrennung von Benzin setzt auch hier – wie im Fahrzeugverkehr – grosse Mengen gesundheitsschädigender Stoffe frei. Das krebserregende Benzol ist einer der bekanntesten Vertreter davon. Deutlich geringeres Risiko Anders als im Strassenverkehr, wo die Schadstoffe durch die Luftzüge vorbeifahrender Autos durchgewirbelt werden, sind Personen bei der Arbeit im Garten direkt den schädlichen Abgasen ausgesetzt. Dazu kommt, dass die Benzolemissionen von Rasenmähern oder Kettensägen um ein Vielfaches höher sind als die der Autos. Ein Rasenmäher mit Viertaktmotor bläst mit herkömmlichem Benzin etwa gleich viel Benzol in die Luft wie 26 Autos. Zweitaktige Kettensägen bringen es sogar auf die Menge von 100 Autos. Das Einatmen von Benzindämpfen kann zu Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit und in schweren Fällen sogar Menschen in der Forst- und Gartenarbeit stehen oft in direktem Kontakt mit den schädlichen Abgasen. zu Ohnmacht führen. Um sich selbst und die Umwelt nicht unnötig mit Schadstoffen zu belasten, empfiehlt sich der Griff zum umweltfreundlichen Gerätebenzin. Dieser aus Raffineriegasen hergestellte Treibstoff verbrennt praktisch rauch- und russfrei und ist grösstenteils frei von gesundheitsschädlichem Benzol und anderen aromatischen Kohlenwasserstoffen. So lässt sich der Benzolausstoss mit der Verwendung von Gerätebenzin beim gleichen Rasenmäher auf die Menge eines einzigen und beim Einsatz der Kettensäge auf die Menge von drei Autos reduzieren. Das Krebsrisiko durch das Einatmen von Benzindämpfen lässt sich also beträchtlich verringern: «Das Gerätebenzin wird in Liech- tenstein vor allem bei Land und Gemeinden wie in Werkhöfen und Forstbetrieben eingesetzt. Die Vorbildfunktion wird wahrgenommen», sagt Andreas Gstöhl, Abteilungsleiter für Luft, Klima und Lärm beim Amt für Umweltschutz. Gerätebenzin wird beliebter In den letzten Jahren konnte laut Gstöhl eine stark steigende Tendenz, was die Verwendung von Gerätebenzin betrifft, festgestellt werden. Die steigende Nachfrage nach dem umweltfreundlichen Treibstoff bestätigt auch Marlies Chesi von der Chesi AG in Vaduz, die seit 10 Jahren Gerätebenzin anbieten: «Abnehmer sind hauptsächlich Förster, Gemeinden, Gärtnereien und zunehmend auch Privatpersonen.» Neben seiner längeren Haltbarkeit und der einfachen Handhabung schütze das Benzin auch die Geräte: «Im Gegensatz zum herkömmlichen Benzin führt das Gerätebenzin nicht zu Ablagerungen im Motor und im Auspuff. Es erhöht sogar die Lebensdauer und die Leistung der Geräte.» Einziger Nachteil des Gerätebenzins ist sein Preis, der sich zwischen 4 und 5 Franken pro Liter bewegt. Wenn es aber um die eigene Gesundheit geht, sollte der Preis keinen entscheidenden Einfluss nehmen. «Mit dem Einsatz von Gerätebenzin kann man effektiv etwas für seine Gesundheit und die Gesundheit der anderen tun. Im Endeffekt gewinnen alle», so Andreas Gstöhl. L ESERMEINUNGEN / F ORUM Fairer Umgang? Dieser Leserbrief im gestrigen «Volksblatt», unterzeichnet von sechs Schülerinnen des Liechtensteinischen Gymnasiums, macht einem älteren Semester wieder Mut! Es gibt zum Glück auch heute noch intelligente mitfühlende junge Leute! Menschen mit einer solchen Einstellung werden es, wenn sie selbst einmal im Ausland arbeiten dürfen oder müssen, viel leichter haben! Den betroffenen Asylbewerbern wünsche ich einfühlsamere Beamte und politische Gremien bei ihrem nächsten Versuch, eine neue Heimat zu finden. Gratulation an Teresa Batliner, Lara Wäger, Tatjana Epple, Martina Walser, Eliane Schädler und Sara Bagladi. Alexander Sele, Rotenbodenstrasse 16, Triesenberg Informationspolitik mit Verbesserungspotenzial Am Quartiergespräch Ebenholz, an welchem sechs Personen (darunter der Vaduzer FBP-Obmann und eine FBP-Gemeinderätin) und der Bürgermeister teilnahmen, wurden zu meiner Überraschung vor allem nicht quartierbezogene Probleme besprochen, sondern altbekannte Argumente seitens des Bürgermeisters betreffend das Verwaltungsgebäude und den Richtplan wiederholt. Obwohl in den Zeitungen mit Steuergeldern für die Veranstaltung geworben wurde, handelte es sich offensichtlich um eine reine Wahlkampfveranstaltung von Ewald Ospelt. Dass es auch anders geht, zeigt derzeit die Gemeinde Triesen: Der Triesner Vorsteher hat ebenfalls unter dem Titel «Quartiergespräche» ein Informationsgefäss geschaffen, jedoch unter Einbezug aller Gemeinderatsfraktionen. Die kostenintensiven, aber stark verbesserungswürdigen TV-Sendungen «Aus dem Bürgermeisteramt» und die sogenannten Quartiergespräche können über die Schwachstellen des Vaduzer Bürgermeisters nicht hinwegtäuschen: Die geplante Verunstaltung des Giessens sowie die Durchschneidung des Grüngürtels durch den geplanten Richtplan unter Ausschluss der Bevölkerungsmeinung, die Kostensteigerungen von fast 30 Prozent und die Zwängerei beim geplanten Verwaltungsneubau sprechen für sich. Wie heisst es so schön: Fehler machen ist menschlich, aus Fehlern lernen jedoch benötigt Einsicht und Grösse. Rainer Stroppa, Schaanerstrasse 8, Vaduz Schulreform 2010 Nach der SPES-Ablehnung hat Isopublic eine Volksbefragung nach den Gründen durchgeführt, mit 22 Problemfeldern! Es schlossen sich Bildungsgespräche mit 9 Interessengruppen an. Das Ganze wurde in einem Bericht an die Regierung zusammengefasst. Diesen hat sie am 30. März 2010 zur Kenntnis genommen. Mehr kann sie damit auch nicht anfangen, da aus diesem widersprüchlichen Bericht niemand eine vernünftige Schulreform ableiten kann. Um das Chaos noch zu vergrössern, wird Ende Mai eine Gruppendiskussion durchgeführt mit ausgewählten Teilnehmern, mehrheitlich SPES-Befürwortern. Dabei wird nochmals den «Hintergründen, Zukunftsvorstellungen und Lösungsmöglichkeiten» der Sekundarstufe I nachgegangen. Wir meinen: z Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden. Das Ziel der Sekundarstufe I lautet: «Vorbereitung auf die Berufsausbildung». Genau das wird vom Volk verlangt! Dieses Ziel gilt für alle Sek-I-Schulen, es fehlt im obigen Bericht. z Stattdessen wird die Oberschule als Problem hingestellt, seien wir froh, dass wir sie haben! Das wirkliche Problem ist die Realschule, die nicht reformfähig ist. Sie sieht sich als zweites Unterstufengymnasium. Begabte Oberschüler in ihren Mathematikunterricht einzubeziehen, lehnt sie ab. z Vergessen wir endlich den Begriff «Profilschulen». Wir haben genügend Schulen, die Varianten des Lehrplans anbieten können und sollen. Wenn sich eine Variante als besonders tragfähig erweist, dann kann man eine spezielle Schule da- raus machen, wie bei der Sportschule und beim Gymnasium. z Autonomie oder Bürokratie? Die exakte Festlegung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Schulamtes und der Schulleitungen könnte losgelöst von der Reform erfolgen. z Einbezug der Wirtschaft? Diese ist zu klug, um sich mit einem «demokratisierten» System einzulassen: Jeder will mitreden, aber keiner trägt die Verantwortung. z Chancengleichheit? Die Begabten und Fleissigen werden die Chance nützen, so entstehen Eliten. Das wird dann als Ungerechtigkeit hingestellt. Abraham Lincoln: «Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, in dem ihr die Starken schwächt.» z Selektion, zu früh oder zu spät? Sie ist grundsätzlich abzulehnen! Die Lehrer haben nicht das Recht, über Menschen zu entscheiden. Wo der Andrang zu gross ist, sind faire Aufnahmeprüfungen anzusetzen. In allen Stufen. Die GPL hat als Erste gegen SPES Stellung genommen und viele konkrete Vorschläge gemacht. Wir müssen feststellen, dass die Verantwortlichen nichts hinzugelernt haben. Die Landtagsabgeordneten vertreten das Volk, man kann sie nur inständig bitten, der Schulreform erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Liechtenstein muss sich in einer globalisierten Welt behaupten können. Gesellschaft Pro Liechtenstein, GPL