Die Schattenseiten der Kohle: Repower im
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Die Schattenseiten der Kohle: Repower im
Verein Zukunft statt Kohle Postfach Dorfstrasse 145, 7220 Schiers Email [email protected] www.zukunftstattkohle.ch Spenden Konto GKB Schiers 70-216-5 (steuerbegünstigt) IBAN CH83 0077 4010 1022 8910 0 Schiers/Malans, 11.09.2012 Medienmitteilung und Vorschau SPERRFRIST MITTWOCH 12. SEPTEMBER 2012, 03.00 UHR Die Schattenseiten der Kohle Repower im Fokus der `Ndrangheta Zur Sendung „Die Schattenseiten der Kohle (“Ombre e carbone“) im Fernsehen der Italienischen Schweiz RSI1 von Donnerstag, 13. September 2012, 21.05 Repower läuft Gefahr, von der `Ndrangheta, dem überaus potenten kalabrischen Arm der Mafia unterwandert zu werden. Die `Ndrangheta hat ihr Tätigkeitsgebiet in den letzten Jahren von Kalabrien in die Wirtschaftsmetropole Mailand ausgedehnt, wo sie Politik und Wirtschaft unterwandert. Mailand beherbergt den Hauptsitz von Repower Italia und ihrer Tochter SEI Saline Energie Joniche. „Offiziell“ sei die `Ndrangheta gegen das Kohlekraftwerk Saline Joniche, verkündete Rechtsanwalt Avv. Giancarlo Liberati, Präsident des Befürworter-Komitees CO.RE.SVI.T (Comitato di responsibilità per lo sviluppo del territorio) am 3. August 2012 bei einem öffentlich Treffen der mafiakritischen Bewegung „Reggio non tace“ („Reggio Calabria schweigt nicht“) mit dem kalabrischen „`NdranghetaJäger“ und -Staatsanwalt Nicola Gratteri. Verschiedene Gruppen mit wirtschaftlichen und finanziellen Eigeninteressen hoffen auf den Bau des Kohlekraftwerks Saline Joniche. Nicht wenige von ihnen gehen aber insgeheim und angesichts des grossen Widerstands in der Bevölkerung davon aus, dass das Werk nach dem Bau nicht in Betrieb genommen werden kann und soll. Als Zukunft statt Kohle nach einem Augenschein vor Ort in einem Interview mit Telesüdostschweiz am 2. November 2011 vor der Gefahr durch die `Ndrangheta warnte, reagierte Repower äussert scharf und sprach von Ruf- und Kreditschädigung, haltlosen Unterstellungen, unbelegten Pauschalvermutungen und Diffamierung. http://www.suedostschweiz.ch/multimedia/video/tso-news-vom-02112011 Das Tessiner Fernsehen hat nun das brandheisse Thema aufgegriffen, vor Ort recherchiert, Betroffene sowie Kenner der Materie zu Wort kommen lassen und dabei Brisantes zu Tage gefördert. Das Tessiner Fernsehen RSI1 schreibt dazu: „Die Bündner Energiefirma Repower investiert in Kalabrien in ein Kohlekraftwerk in einem hochgradig von der Mafia verseuchen Gebiet. Ein Kohlekraftwerk mit einem Investitionsvolumen von 1 Milliarde Euro (effektiv: 1.3 Mrd, Anmerkung ZsK) in einem Gebiet das massiv von der Mafia beherrscht wird. In einer Region, wie jene von Saline Joniche, wo alles oder beinahe alles zwischen den verschiedenen `Ndrangheta-Clans, der potenten kalabrischen Mafia, aufgeteilt ist, wie aus Untersuchungen der kalabrischen Staatsanwaltschaft hervorgeht. Welche Risiken geht die Bünder Energiefirma Repower in Kalabrien ein, wenn sie gegen den Willen der lokalen Bevölkerung und der Politik auf einen fragwürdigen Energieträger wie die Kohle setzt? Kann es ihr gelingen, dem Druck der Mafia standzuhalten? Und weshalb stützt sich die Firma, welche zum grössten Teil dem Kanton Graubünden gehört und in der Schweiz vor allem auf Wasserkraft setzt, in Saline Joniche auf eine klimaschädigende Energiequelle wie die Kohle? Die Sendung von „Falò“ öffnet einen beunruhigenden Blick auf eine Schweizer Investition, die viele Fragen aufwirft.“ (Übersetzung: Zukunft statt Kohle) Originaltext RSI "Ombre e carbone" di Maria Roselli e Gaetano Agueci 13 settembre, 21.05, Falò, RSI 1 L’azienda elettrica grigionese Repower investe in Calabria in una centrale a carbone, in un territorio ad alto inquinamento mafioso. Realizzare una centrale a carbone, un investimento da un miliardo di euro, in un territorio ad alto inquinamento mafioso. Un territorio, quello di Saline Joniche, dove tutto o quasi tutto, come emerge da inchieste della procura di Reggio Calabria, è lottizzato dai clan della ‘ndrangheta, la potente mafia calabrese. Quali rischi corre dunque l’azienda elettrica grigionese Repower che in Calabria contro la volontà degli abitanti locali e della stessa Regione punta su una fonte energetica discutibile come il carbone? Riuscirà a tener testa alle pressioni mafiose? E perché l’azienda, di comproprietà del Cantone Grigioni, che in Svizzera scommette soprattutto sulla forza vitale dell’energia idrica, a Saline Joniche in Calabria sostiene una fonte climalterante come il carbone? L’inchiesta di “Falò” apre uno squarcio inquietante su un investimento svizzero che solleva molte domande Kontakt / Rückfragen Für Rückfragen stehen gerne zur Verfügung: Nic Rüdisühli, Präsident Zukunft statt Kohle, 079 948 83 10, [email protected] Markus Keller, Co-Präsident Zukunft statt Kohle, Koordinator Italien 076 316 92 37, [email protected]